Roco 73022: DB 86 257

Das Typenprogramm der Deutschen Reichsbahn sah für den gemischten Dienst auf stark befahrenen Nebenstrecken die Baureihe 86 vor. Bis zum Jahre 1943 waren nahezu alle deutschen Lokomotivfabriken in die Produktion der insgesamt 774 Maschinen beteiligt. Die ersten Lieferungen waren noch mit Bissel-Laufachsen ausgerüstet, die Maschinen mit den Betriebsnummern 86 293 bis 296 und ab der Nummer 86 336 erhielten aber Krauss-Helmholtz-Gestelle. Dadurch konnte die Höchstgeschwindigkeit von 70 bis 80 km/h heraufgesetzt werden, die Gesamtlänge wuchs auf 13.920 mm. Eine große Anzahl von Lokomotiven ging während des Krieges verloren oder verblieb danach im Osten. Zur DB kamen 385 Lokomotiven, die bis 1968 bis auf einen bescheidenen Rest ausgemustert und zur 086 umgezeichnet waren. 1974 schied die letzte Maschine aus. Von den 175 Lokomotiven der DR waren zum Zeitpunkt der Einführung der Computernummer noch viele unter Dampf. Die letzte Zugfahrt mit einer DR 86 fand am 25. September 1976 statt. In Österreich verblieben nach 1945 27 Maschinen, die bis 1972 im Plandienst waren. Die ÖBB-Loks erhielten eine Saugluftbremse und waren in den Heizhäusern Bischofshofen, Linz, Selzthal, Hieflau und St. Veit an der Glan beheimatet.


Modellvorstellung

Text folgt

Wichtige Vorabinfo: Das Lokgehäuse ist aus Metall gefertigt!


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