Exakt-train: SBB Gbs & DB Gbs 252

Die Fahrzeuge der Bauart-Nr. 252 sind zweiachsige Großraumgüterwagen, die der Bauart Gedeckte Güterwagen angehören. Diese großräumigen Wagen weisen pro Fahrzeugseite über je eine Wagentüre mit einer Breite von 2.500 mm und einer Höhe von 2.150 mm auf. Die vier Lüftungsöffnungen je Wagenseite lassen sich mit Schiebern aus Leichtmetall verschieben und von innen zollsicher verriegeln. Für den Aufbau der Wagen wurden Güterwagenplatten mit einer Dicke von 15 mm für die Seitenwände und die türen, und mit einer Dicke von 25 mm für die Seitenwände verwendet. Das Untergestell ist bereits für den geplanten Einbau einer automatischen Mittelpufferkupplung vorgesehen. Das Dachhaut wurde ein 1,5 mm dickes Stahlblech gewählt, das von zwölf Spriegeln getragen wird. Die Wagen der DB sind in der Nummerngruppe 151 0 995 bis 151 2 429 eingereiht.


Modellvorstellung

Das Gebrüderpaar Keppel aus den Niederlanden ist immer wieder für eine Überraschung gut, indem nach den bekannten Oppeln nun auch bekannte Standardwagen wie der Gbs ins Programm aufgenommen wurde. Das erste Modell betraf die Ausführung der Niederländischen Staatsbahnen, gefolgt von den SBB-Wagen und der DB-Wagenfamilie Gbs 252/254.

Die Auslieferung der Modelle erfolgt diesmal in einer sehr robust gestalteten Kartonschachtel mit Styropor-Einsatz. Darauf ist ein Plastikdeckel gestülpt, und das Modell ist mit einer dünnen Folie umwickelt. Im extra beigeführten Zurüstbeutel werden die Kupplungen und Bremsschläuche mitgeliefert.

Das Gehäuse des Güterwagens ist aus Kunststoff gefertigt und weist zahlreiche Gravuren und Detailierungen auf. Der Hersteller hat bei der Modellumsetzung auf die exakte Nachbildung des Daches, der Stirnseiten und des Sprengwerkes geachtet. Am Wagenboden findet sich nicht nur die Kurzkupplungskulisse, sondern auch die vollständig nachgebildete Bremsanlage wieder. Der Wagenboden ist zur Erhöhung des Eigengewichtes aus Metall gefertigt. Die Seitenwände fallen einerseits durch ihre glatten Wandflächen auf, aber auch durch die Nieten an den Übergängen und den einzelnen Stehern und Verstärkungen zwischen den Wagenfeldern. Weder die Wagentüre noch die Lüfterklappen sind beweglich, dafür aber vorbildgerecht und detailreich nachempfunden. Der Türverschluß, die Haltegriffstangen, die Trittbretter und weitere Anbauteile sind aus Metall gefertigt und eigens am Modell angesetzt. Die Pufferteller weisen ringrunde Bohrungen auf und sind als Federpuffer ausgeführt.

Der hier vorgestellte Gbs 252 wird unter der Artikelnummer 20416 zum UVP von € 47,60 an den Fachhandel ausgeliefert. Der Wagen gehört der Epoche IVb an und erhielt die Betriebsnummer 01 80 151 1 840-1. Als Revisionsdatum ist am Längsträger 4 REV Fda 18.12.81 angeschrieben.


Modellvorstellung 20416 – DB Gbs 252


Modellvorstellung 20432B – SBB Gbs

Der vorgestellte SBB-Wagen ist aus dem Zweierset 20432 entnommen. Das Set ist zum UVP von € 98,60 erhältlich. Der SBB Gbs unterscheidet sich zum DB-Fahrzeug einerseits durch die Ausführung mit einer Bremserbühne und der gerippten Wagentüre, zum anderen durch eine geänderte Versteifung der Wagenfelder. Auch hier sind verschiedene Anbauteile zur optischen Aufwertung des Modells montiert. Der Wagenboden ist ebenfalls aus Metall gefertigt, die Bremsanlage wiederum vorbildgerecht nachgebildet.

Der SBB-Wagen ist mit der Betriebsnummer 01 85 150 1 547-9 angeschrieben und entspricht in dieser Ausführung der Epoche IVb. Im Revisionsraster sind als letzte Untersuchungsdaten die Angaben 6 REV Yv 8.12.82 zu lesen.


Bilder