DB-Baureihe V 90/ 290: Piko 22040

Die Baureihe V 90 bzw. 290 der Deutschen Bundesbahn ist das Produkt einer Entwicklung der MaK in Zusammenarbeit mit dem BZA München. Der Entwurf stimmt aus dem Jahre 1963, als sich die Notwendigkeit ergab, eine schwere Rangierlokomotive zu schaffen, die auch längere und schwerere Züge ungeteile abzudrücken vermochte. Ab der Mitte des Jahres 1964 lieferte die MaK zunächst zwanzig Vorauslokomotiven. Darunter befand sich eine Lok, die während der IVA 1965 in München über Rangierfunk ferngesteuert vorgeführt wurde. Das Äußere der V 90 zeigt eine große Ähnlichkeit mit den Streckenlokomotiven der Baureihe V 100 bzw. der Baureihen 211 oder 212. Als Antreibsmaschine der V 90 diente ein 12-Zylinder-V-Motor mit 1.360 PS, der für die V 100 entwickelt worden war, in der V 90 jedoch nur auf 1.100 PS eingestellt wurde. Da die Baureihe V 90 nur im schweren Rangierdienst eingesetzt wird, konnte auf den Einbau einer Zugheizung verzichtet werden. Die Serienlieferung begann 1966 mit der Lok V 90 021 von der ab die Länge über Puffer gemessen auf 14.320 mm angewachsen war. Die DB hat insgesamt 407 Loks ver Baureihe 290 beschafft, die später bei der DB AG zur Baureihe 294 umgebaut wurden. Die Wehrmachts-Lok 290 999 erhielt bei der DB die Loknummer 290 408.


Modellvorstellung

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Bilder